Allgemein, CBD ÖL, Die Wirkung auf den Menschen

Rauchen aufhören mit CBD

Cannabidiol ist für extrem viele Auswirkungen bekannt, fast könnte man es als Wundermittel bezeichnen, was allerdings etwas zu hoch gegriffen wäre. Tatsächlich aber birgt der Stoff CBD ungeahntes Potenzial, nicht nur in Sachen Schmerzlinderung oder im Bereich von Anfällen. Diverse Forschungen aus London weisen darauf hin, dass CBD auch bei schlechten Gewohnheiten helfen könnte, diese letztendlich bleiben zu lassen. In einer der Studien beteiligte man 24 Raucher, welche allesamt den Wunsch hegten, möglichst schnell rauchfrei zu werden. Zu zwei Teilen verabreichte man den Probanden ein Placebo und das CBD, beides in Form eines Inhalators. Dieser sollte über eine Woche hinweg verwendet werden, wenn der Drang zum Rauchen gegeben war. Die Teilnehmer mit Placebo Behandlung konnten die Anzahl der gerauchten Zigaretten nicht verringern, welchen sie binnen der gleichen Woche konsumierten. Bei denjenigen Probanden, die mit CBD behandelt wurden, konnte der Konsum deutlich um 40% reduziert werden. Die Ergebnisse einer darauffolgenden Nachuntersuchung zeigten zudem eine gewisse Beibehaltung des geringeren Zigarettenkonsums.

Es besteht aber weiterhin Forschungsbedarf. Bislang wird angenommen, dass die Verbindungen der Rezeptoren des körpereigenen Endocannabinoid-Systems und das CBD, für gewisse Veränderungen im Erinnerungs- oder Gedächtnisprozesses sorgen. Dieses wäre nämlich maßgeblich dafür verantwortlich, dass der Raucher immer wieder zur Zigarette greift. Genauer gesagt, wird die Erinnerung daran gelöscht, wie es ist, eine Zigarette in Form einer Belohnung zu rauchen.

 

CBD schwächt das Suchtverhalten ab

Letztere Annahme wäre nur logisch, denn unlängst ist bekannt, dass CBD Öl auch bei Angststörungen oder Panikattacken helfen kann. Auch hier werden antrainierte Trigger, die auf gewissen Situationen basieren, ausgeschaltet oder umgekoppelt.

 

CBD und Sucht – Auswirkungen

Inzwischen ist man um einige Studien, Erfahrungen und Forschungen reicher und kennt einige Auswirkungen auf den menschlichen Körper. CBD hemmt nachweislich die belohnungsfördernde Wirkung im Körper auf eine bestimmte Substanz. So werden viel weniger Stoffe wie etwa Dopamin ausgeschüttet, wenn man sich mit einer Zigarette oder mit einem Glas Wein „belohnt“. Cannabidiol hemmt weiterhin die Auslösereize und normalisiert neuronale Störungen. CBD besitzt also hervorragende Eigenschaften und unterstützt unseren Willen, mit dem Rauchen aufzuhören. Einfach indem es die auslösenden Reize und gewohnten Gedankengänge löscht. Vergessen wir nicht, dass der Mensch ein Gewohnheitstier ist und sich Dinge nur allzu leicht angewöhnt. Auf diese immer gleiche Weise entstehen auf vielen Ebenen Süchte, die nicht immer problematisch sein müssen. Aber auch Kaffee kann eine Sucht sein, Sport kann süchtig machen und selbst das Nägelkauen kann als so etwas wie eine Sucht bezeichnet werden.

 

Wie viel CBD Öl zur erfolgreichen Rauchentwöhnung?

Die Dosierung und Verwendung von CBD Öl ist immer individuell und vom jeweiligen Produkt abhängig. Hier ist jedem selbst geraten, sich an die Dosierung heranzutasten. Beim Thema Raucherentwöhnung lohnt sich das Führen eines Tagebuches, indem die Zigarettenanzahl pro Tag festgehalten wird und die Einnahme des CBD Öl gegenübersteht. So ist genau zu beobachten, wie viel CBD Öl Tropfen es benötigt, um den Zigarettenkonsum reduzieren zu können. Möglicherweise ist es zudem interessant, gewisse neue Aha-Erlebnisse zu notieren, die in Verbindung mit der Einnahme von CBD erfolgten. Zum Beispiel dann, wenn nach einer 1-wöchigen Einnahme eines 10%igen CBD Öls mit täglich 7 Tropfen, das Verlangen einer Zigarette während eines Kaffees völlig ausbleibt.

Wichtig ist nur, in kleinen Dosierungen anzufangen, um die richtige Anzahl an Tropfen nicht zu verpassen und um seinen Körper an die Zugabe zu gewöhnen. Und keine Sorge – durch die Einnahme von CBD Öl entsteht keine neue Abhängigkeit.

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